Wer sind Sie?
Bernd Skrobek, Jahrgang 1953, wohnt gemeinsam mit seiner Frau in Simmern. Aufgewachsen ist er in Neuwied. Nach seinem Abitur führte ihn der Weg zur Bundeswehr; im Anschluss absolvierte er ein Studium der Kristallographie / Festkörperchemie, welches er als Diplom-Kristallograph abschloss. Beruflich war er als Wissenschaftler in der Kernkraft tätig, wechselte dann seinen Schwerpunkt und war fortan als Betriebswirt in seiner eigenen - von seinem Vater übernommenen - Firma in Andernach tätig. Herr Skrobek befindet sich nun im Ruhestand. Familie Skrobek hat zwei erwachsene Kinder und ein Enkelkind.
Wo und wie wohnen Sie?
Familie Skrobek hat im Jahr 1994 ihr Haus in Simmern gebaut, 1995 sind sie eingezogen. Bereits zu Baubeginn legte Familie Skrobek Wert auf eine durchdachte, energiebewusste Bauweise – mit Wintergarten, guter Dämmung, modernen Fenstern und automatischen Rollläden, später ergänzt um eine Dachisolierung. Ebenso war die Berücksichtigung eines Kellers ein großer Mehrwert.
Was haben Sie an Ihrem Haus verändert, um es klimafreundlicher zu machen?
Bereits 2009 setzte Bernd Skrobek seinen ersten großen Schritt in die erneuerbaren Energien: eine 30-kWp-PV-Anlage zur Netzeinspeisung am Unternehmensstandort in Andernach. 2013 folgte die Photovoltaikanlage mit 15,1 kWp auf seinem Wohnhaus in Simmern, die er seither kontinuierlich ausgebaut hat – 2022 um eine Erweiterung und einen Solarspeicher mit 16 kWh Kapazität, 2024 um eine Warmwasserwärmepumpe als sinnvolle Ergänzung zur bestehenden Gasheizung. Ergänzt wird das Zusammenspiel durch eine integrierte Notstromversorgung; ein Gaskachelofen kommt bewusst nur in der Übergangszeit zum Einsatz. Auch sein Elektroauto lädt er überwiegend mit selbst erzeugtem Strom; der Erwerb eines neuen Fahrzeugs mit bidirektionaler Ladefunktion ist bereits in Planung.
Was hat Sie motiviert, diese Maßnahmen umzusetzen?
Handwerkliche Tätigkeiten machen ihm schon immer viel Freude. Den Anstoß gaben sein generelles Interesse an technischen Themen sowie an Umweltthemen wie Klimawandel, Klimaschutz, Klimaanpassung und dem Schutz von Waldgebieten im Allgemeinen. Für ihn stand dabei stets die Frage im Vordergrund: „Wie kann ich unterstützen?
Welchen Tipp haben Sie für andere Menschen?
„Setzen Sie auf vernünftige, erfahrene Fachfirmen für die Umsetzung und gehen Sie die Umstellung lieber Schritt für Schritt an, statt in Schwarz-Weiß-Kategorien zu denken. Informieren Sie sich außerdem eigenständig bei neutralen Instanzen und prüfen Sie, ob es für ihr Vorhaben Fördermöglichkeiten gibt.“
Sie möchten sich mit Herrn Skrobek und weiteren Botschaftern in Verbindung setzen?
Alle Informationen finden Sie auf der Webseite zu unseren Solar- und Wärmebotschafter/-innen.


