VGM EE – Energiegesellschaft der VG Montabaur

VGM EE – VERBANDSGEMEINDE MONTABAUR ERNEUERBARE ENERGIEN

Auf dem Weg in eine klimaneutrale Zukunft setzt sich die VG Montabaur für den Ausbau erneuerbarer Energie ein. Ein wichtiger Meilenstein war im Oktober 2025 die Gründung einer Energiegesellschaft, der „Verbandsgemeinde Montabaur Erneuerbare Energien“ (kurz: VGM EE), die die Rechtsform einer Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) hat. In der VGM EE haben sich die VG, die Stadt Montabaur und 23 Ortsgemeinden zu einer Solidargemeinschaft zusammengeschlossen. Ihr gemeinsames Ziel ist es, die Energiegewinnung aus Sonne und Wind in ihrem Gebiet zu ordnen, zu organisieren und zu fördern und dabei die Wertschöpfung in der Region zu halten. Über die VGM EE wollen die Partner ihren Beitrag dazu leisten, die Klima- und Flächenziele des Landes zu erreichen.



 

Aufgaben

Die VGM EE hat die Aufgabe, Flächen für den Bau von Windparks und Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen (Solarparks) zu sichern und aktiv zu vermarkten. Auch sollen Batteriespeicher für den produzierten Strom gebaut werden. Die VGM EE kann Projekte eigenständig entwickeln und dabei mit Firmen zusammenarbeiten.

 

Wertschöpfung und Beteiligung

Ziel ist es, die Wertschöpfung, also Einnahmen, Kapital und Einfluss, in der Region zu halten. Deshalb sollen Bürger und Ortsgemeinden die Möglichkeit erhalten, sich am Betrieb einzelner Anlage zu beteiligen.

 

Pachteinnahmen

Die Pachteinnahmen aus realisierten Wind- und Solarparks werden solidarisch innerhalb der VGM EE verteilt, ein festgelegter Schlüssel sorgt für eine gerechte Verteilung zwischen Flächeninhabern (kommunal oder privat), der Standortgemeinde und den übrigen Mitgliedern der VGM EE (siehe Satzung). So profitieren auch die Gemeinden, die keine geeigneten Standorte haben.

 

Geschäftsbereich

Die neue Energiegesellschaft wird sich auf Energie aus Sonne und Wind konzentrieren sowie Speicherkapazitäten bereitstellen. Sie wird auf dem Gebiet der VG tätig sein, eine spätere Ausweitung der Aktivitäten räumlich und sachlich ist aber denkbar.

 

Arbeitsweise Flächen

Im ersten Schritt werden alle Flächen in der VG – private und kommunale – geprüft, ob sie sich für die Errichtung einer neuen Anlage (Wind oder Sonne) eignen. Dabei werden einige Flächen von vornherein ausgeschlossen, weil Belange wie Wasserschutz, Natur- und Artenschutz, Landwirtschaft, Topografie, Waldflächen oder die Nähe zu Ortslagen dagegensprechen (sog. Konfliktpotenzialflächen). So entsteht ein Flächenkataster.


Bei ihrer Gründung hatte die VGM EE noch keine konkreten Flächen für Wind- oder Solarenergie vorgesehen. Anlagen und Flächen, die zu diesem Zeitpunkt bereits in Betrieb oder in konkreter Vorbereitung waren, werden nicht Teil der VGM EE sein.


Windenergie

Eine Fläche für einen Windpark sollte groß genug sein, um dort 2-3 Windräder aufstellen zu können. Auf den Eisenbachhöhen zwischen den Gemeinden Heilberscheid, Nomborn, Großholbach und Girod entwickelt die Firma EnBW einen Windpark.


Solarenergie

Eine Fläche für einen Solarpark sollte 10 Hektar groß sein. Konkret gibt es bereits drei Standorte mit Solarparks in Görgeshausen, Boden und Nomborn, weitere sind in Vorbereitung.


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