Wer sind Sie?
Hendrik Takes ist 76 Jahre alt und wohnt mit seiner Frau im “Himmelfeld“ in Montabaur. Die beiden haben gemeinsam 25 Jahre das Restaurant in der Abtei Marienstatt bei Hachenburg betrieben. Anschließend hat Herr Takes 18 Jahre lang die Westerwälder-Zeitung ausgetragen. Die beiden erwachsenen Kinder leben in München bzw. der Schweiz.
Wo und wie wohnen Sie?
Familie Takes wohnt in ihrem Haus aus dem Baujahr 1981, in das sie 2004 einzogen. Das Haus verfügt über drei Wohneinheiten, wovon Herr und Frau Takes zwei Wohnungen selber nutzen. Die oberste Ebene ist vermietet. Das Haus verfügt weiterhin über drei Garagen und wurde darüber hinaus um eine Terrasse sowie einen Wintergarten erweitert.
Was haben Sie an Ihrem Haus verändert, um es klimafreundlicher zu machen?

Das Haus verfügte ursprünglich über eine Gasheizung, welche dann durch ein Blockheizkraftwerk ersetzt wurde. Leider musste dieses nach einem Defekt ebenfalls ersetzt werden, diesmal durch eine Gastherme, welche dann 10 Jahre störungsfrei lief. Als auch die Gastherme einen Defekt aufwies, entschied sich Familie Takes im Jahr 2025 eine Wärmepumpe einzubauen. Darüber hinaus wurde geprüft, ob auf dem Dach des Hauses eine PV-Anlage installiert werden könnte. Dies war aufgrund der Beschaffenheit (Metalldach) sowie der Neigung des Dachs leider nicht möglich. Allerdings war es möglich, oberhalb der Garagen PV-Balkonmodule mit 800 Wp zu installieren. Dies wurde im Jahr 2023 umgesetzt.
Was hat Sie motiviert, diese Maßnahmen umzusetzen?
„Nach diversen negativen Erfahrungen mit anderen Heizsystemen wollten wir endlich Ruhe haben und uns langfristig unabhängig machen. Dabei stellte die Wärmepumpe für uns die beste Lösung dar. Darüber hinaus war es uns wichtig, einen eigenen Beitrag zum Klimaschutz vor Ort zu leisten, der sich im Rahmen unserer Möglichkeiten hält.“
Welchen Tipp haben Sie für andere Menschen?
„Aus eigener Erfahrung mit Gasheizung sowie einem BHKW kann ich bestätigen, dass die Wärmepumpe eine gute Alternative darstellt, die technisch ausgereift ist und einen unabhängiger von globalen Energiepreisentwicklungen macht – auch ohne PV-Anlage auf dem eigenen Dach. Eine Herausforderung stellt die Suche nach guten und verlässlichen Installateuren dar. Hierum sollte man sich frühzeitig kümmern und einen entsprechenden zeitlichen Vorlauf berücksichtigen. Bei uns hat es 6 Monate gedauert vom Entschluss bis zur Fertigstellung. Ausdrückliches Lob an die KfW!“


